Konstantin – Roue Cyr & Cube

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Oktober 8, 2012  |  Special Acts, Start_News  |  Kommentare deaktiviert

Die Roue-Cyr wurde von Daniel Cyr, einer der Gründer des Cirque Éloize entwickelt. Es ist ein verblüffend einfaches Gerät – ein einziger Reifen aus Metall. Der Künstler steht im Inneren und dreht sich, rollt und malt verschieden Figuren auf der Bühne – mal stark oder anmutig, mal lyrisch oder dynamisch. Die Top-Nummer wurde speziell für die Show “AREJA” bei RUHRFESTSPIELE 2012 kreiert und ist seitdem bei verschiedenen Galaveranstaltungen einsetzbar.

Seaworld – Voltige

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Oktober 8, 2012  |  Start_News, Voltige  |  Kommentare deaktiviert

Diese Top-Act wurde für die Show „AREJA“ für RUHRFESTSPIELE 2012 von Sacharow Entertainment kreiert und die vierköpfige Akrobatentruppe aus der Ukraine dafür gecastet. Die Artisten sind ursprünglich Spitzen-Kunstturner, die international zahlreiche Titel gewonnen haben.
Im Jahr 2000 haben sich die Sportler zu Artisten „umgeschult“ und an ihrer Nummer „Seaworld“ bis zur Perfektion gefeilt. Es werden akrobatische Höchstleistungen präsentiert und in der Fantasie des Zuschauers mit der Welt des Wassers verbunden. Die Tricks sind äusserst schwierig und versetzen das Publikum in blankes Staunen.
Nicht zuletzt aufgrund des hohen Masses an Kreativität und Schwierigkeit, aber auch wegen der Einzigartigkeit der Präsentation war die Truppe während drei Jahren auf Tournee mit der Show „Delirium“ des Cirque du Soleil. Am renommierten Internationalen Circusfestival 2004 von Monte Carlo gewann sie den bronzenen Clown.

Referenzen: Cirque du Soleil, Roncalli Circus, APOLLO Variete Düsseldorf, Wintergarten Variete Berlin, Feuerwerk der Turnkunst, Circus Conelli Zürich, Mercedes, Porsche, Gazprom u v.m.

Cirque du Soleil in 3D

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Oktober 1, 2012  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

Hiollywood-Starregisseur James Cameron und Regisseur Andrew Adamson holen im Februar 2013 die Sterne vom Himmel, wenn “Cirque Du Soleil – Traumwelten” in 3D die Kinoleinwände zum Leuchten bringt! Einen ersten Vorgeschmack bietet der brandneue Trailer. Erstmals können kleine und große Fans epischer Magie die artistischen und akrobatischen Darbietungen des legendären Zirkus in packendem 3D in den Kinos bestaunen. Anhand der Geschichte eines jungen Paares, das getrennt wird und sich auf die Suche nach einander begibt, werden die Zuschauer in die traumhaften und aufregenden Welten des Cirque du Soleil entführt. Dabei erleben sie die größten Highlights und magischsten Momente der zahlreichen Shows, die durch ihr fesselndes Zusammenspiel aus Akrobatik, Tanz, Schauspielerei, Grazie, Geschicklichkeit, Wagemut und Kunstformen aus aller Welt bereits Millionen Menschen weltweit begeistert haben. Mit ihren artistischen Darbietungen, die Zeit und Raum außer Kraft zu setzen scheinen, beeindrucken die Künstler des Cirque du Soleil nicht nur viele Fans, sondern auch den erfolgreichsten Regisseur aller Zeiten: James Cameron (“Titanic”, “Avatar – Aufbruch nach Pandora”).

Seine bahnbrechende 3D-Technologie vereint sich in “Cirque Du Soleil – Traumwelten” mit der magischen, vor Einfallsreichtum sprudelnden Erzählkraft von Regisseur Andrew Adamson (“Shrek”, “Die Chroniken von Narnia”) zu einem atemberaubenden Kinoerlebnis, das ab 7. Februar 2013 jeden Kinobesucher mit glänzenden Augen zum Staunen und Träumen bringen wird.

Mit gerade einmal 20 Künstlern begann der wohl ungewöhnlichste Zirkus der Welt 1984 von Quebec in Kanada aus seinen Siegeszug um die Welt. Mittlerweile beschäftigt der Marktführer in diesem Unterhaltungssegment mehr als 5.000 Mitarbeiter, davon über 1.300 Artisten aus 50 Ländern. Seit seiner Gründung hat der einzigartige Showgigant über 100 Millionen Besucher in 300 Städten rund um den Globus unterhalten. Wir freuen uns, dass einige unsere Künstler wie Anatoly Zalevsky, Michail Usov oder Dima Shine einen Beitrag zu diesen Erfolgstory leisten können.

Fantesca

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September 17, 2012  |  Jonglage, Start_News  |  Kommentare deaktiviert

„FANTESCA“ – ist die interpretierte Gestalt der Heldin aus der italienischen Komödie „ Commedia dell’Arte”, übertragen in die Welt des Zirkus. Irina Bondarenko als Fantesca berührt den Zuschauer nicht nur durch ihre äußere Schönheit, sondern auch durch die Schönheit ihrer inneren Welt. Sie bringt unsere besten Gefühle genauso leicht und bezaubernd zum Klingen wie sie scheinbar mühelos mit ihren Bällen jongliert.

Multimedia-Show “Areja” ist ein Glanzlicht des Festivals RUHRFESTSPIELE in Recklinghausen

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September 11, 2012  |  Start_News, Theater, blog  |  Kommentare deaktiviert

…Minutenlang prasselt der Applaus, die Künstler sind schon ganz verlegen. Doch sie haben es verdient. “Areja”, diese Multimedia-Show aus Bilderpoesie, Ballett und fulminanter Artistik ist ein Glanzlicht der Ruhrfestspiele.
Niemand braucht eine stringente Geschichte, wenn der motivische Reigen so schön und atemberaubend ausfällt, wie ihn Choreografen Jadi Carboni, Philippe Rives und Regisseur Dimitrij Sacharow auf die Bretter bringen.
Der Plan hinter der Show (Premiere war am 24.05.2012) ist bestechend einfach: Man versammle Spitzenkönner verschiedener Disziplinen, unterlege wuchtige Musik, garniere das mit Lichtstimmungen und vertraue auf die Wirkung, die sich im Zusammenspiel von Optik und Akustik multipliziert.
Sensationelle Körperbeherrschung
Der Akzent liegt auf “Spitzenkönner”. Wie die vier Glatzköpfe aus der Ukraine, die sich Seaworld nennen. Welche Kraft und Körperbeherrschung braucht es, wenn zwei Mann im Handstand einen dritten tragen, der auf ihrem Genick steht, während der vierte mit einer Hand auf dessen Kopf balanciert? Sensationell.
Damit nicht genug: Von den Armen zweier Kollegen hebt ein Mann zum hohen Salto mit Schraube ab – und landet wieder auf den Armen. Oder war das ein doppelter Salto? Weltklasse-Akrobatik, nicht weniger! Das Staunen des Publikums bricht sich in Johlen und Klatschen Bahn.
Knisternder Tango
Um Menschliches wie Liebe, Begegnung, Verführung, Ekstase, Geburt und um das Verstreichen der Zeit kreisen die Szenen. Das Areja Ballett gruppiert sich zu fünf Paaren, die einen erotisch aufgeladenen Pas de deux tanzen oder einen knisternden Tango hinlegen.
Helena Lehmann becirct ihren Schatz mit einer Performance am Vertical Pole, ein Vamp, dem noch extremste Verrenkungen verführerisch geraten. Konstantin Makarkin wirbelt im Reifen, jongliert einen Würfel aus Alu-Steben. Und die Musik hat Drive und Feuer, indische Perkussion trifft Elektro-Swing und Instrumentalpop.
Kunst für den Moment
Ein Knaller auch die Sandgemälde von Natalya Netselya. Live malt sie am Leuchttisch. Liebespaar, Dünen, Fötus, Uhrwerk. Meisterlich, wie schnell sie Ausdruck, Perspektive und Tiefe findet. Kunst für den Moment, ein Wischer und alles ist weg. Die Erinnerung an eine tolle Show aber bleibt….

Quelle: Emsdettener Zeitung

Natalia Netselya – Sandart

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August 22, 2012  |  Sandart  |  Kommentare deaktiviert

Natalia Netselya wurde in der Stadt Ekaterinburg in Russland geboren.
In 2006 absolvierte Natalia sehr erfolgreich die Akademie der Künste in Minsk, Hauptfach Design. Natalia´s Leben ist sehr facettenreich- so nahm sie im Jahre 2007 an dem Schönheitswettbewerb unter der Hochschulen in Minsk teil und wurde Siegerin. Auch 2008 gewann sie Titel “Königin der Frühling” und “Publikumspreis” bei dem internationalen Wettbewerb.
Im Jahre 2009 gründete Natalia als erste Künstlerin ihrer Art in Weißrussland das Theater der Sandminiatüren und arbeitet an verschiedenen Kunstprojekten, unter anderem TV- Animationen und Werbespots. Seit 2010 lebt sie in Leipzig und tritt in verschiedenen Theater- und Varieteproduktionen in Europa. Sie war unser Kandidat für “Das Supertalent 2010″ bei RTL und schaffte mit ihren Bildern bis ins Finale der Show.

Bild für Bild schuf sie; ihre Hände formten nacheinander Motive, die ineinander übergingen, von einem ins andere. Immer im Zentrum der Geschichte: Ein Liebespaar und sein Weg zueinander. Dazu: Liebeslieder, abgedunkeltes Licht; Romantik pur. Magic Moments voller Emotionen eben, die die Zuschauer wie auch die Jury verzauberten. Ein wirkliches Talent. Auch für Dieter Bohlen: “Durch die Haut ins Herz.”

Referenzen: Supertalent, Panem & Circenses Essen, Palazzo Mannheim, FAKT ARD, Bosch, Siemens, Solar Award, Sauren Award, Krystallpalast Variete Leipzig, Evonik, RUHRFESTSPIELE Recklinghausen, Beat the Best Amsterdam, Daimler AG, Vorwerk u.v.m.



Julia Kurkina – Sandart

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August 22, 2012  |  Sandart, Start_News  |  Kommentare deaktiviert

Poesie in Sand,traumhafte Bilder, beeindruckende Phantasiewelten, fließend wechselnde Motive und Stimmungen – es sind nur wenige Begriffe, die man über Arbeiten von Julia Kurkina erzählen könnte. Den Themenwelten und Botschaften sind keine Grenzen gesetzt – von abstrakten Visuals über Naturdarstellungen bis zu Logos und Unternehmensmotiven entstehen im feinen Sand ständig neue Welten.

Referenzen: Toyota, BOA 2&3, “Starclub” Kassel, Continental u.v.m.

VON DEN TATEN DES RUSSISCHEN THEATERS

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August 22, 2012  |  Allgemein, Start_News, Theater, blog  |  Kommentare deaktiviert

So eine halbe oder dreiviertel Stunde vor dem Theater-Besuch ist sicher zu knapp bemessen, um sich in aller Ausführlichkeit „Von den Taten des russischen Theaters“ erzählen zu lassen. So heißt die Ausstellung hoch oben im Rangfoyer des Festspielhauses, eine echte Deutschland-Premiere.
Die großformatigen Reproduktionen von rund 300 historischen Fotografien aus den großen Theater-Archiven und Museen St. Petersburgs „haben wir extra für die Ruhrfestspiele zusammen gestellt“, betont Dimitrij Sacharow. Er übersetzt für Irina Evert, die Kuratorin. Sie sorgte mit ihrer Kollegin Aleksandra Tutschinskaja und dem Design von Olga Shaishmelashvili, die als Kostümbildnerin zudem die Festspiel-Produktionen „Areja“ und „Onegin“ ausstattet, für mehr als einen Hauch von Theater-Magie in stillen und bewegten Bildern.

Man lasse sich zunächst einfangen von der Brillanz dieser 95 bis 120 Jahre alten Aufnahmen. Jede Schauspieler-Pose, jede Bühnenbild-Totale bestätigt den Satz der Kuratorin: „Die Tradition des psychologischen Theaters lebt weiter.“ In New York inspirierten die großen Russen das Method Acting der Lee Strasberg-Schule, in Deutschland das Regie-Theater. Heutige Bühnen in Russland, so Irina Evert, „leben eine Symbiose der psychologischen und der modernen Theaterkunst“.

Szene sei schnelllebig, nicht kurzlebig
Das Qualitäts-Kürzel, das als Logo auf etlichen Ausstellungs-Tafeln prangt, lautet MChAT, die russische Abkürzung des Moskauer Künstlertheaters. Mit seiner späten Gründung 1898 erwuchs der gespreizten Routine zaristischen Hoftheaters die erste vor-revolutionäre Konkurrenz: Anton Tschechows Drama „Die Möwe“ wurde zum Emblem des künstlerischen Aufschwungs. Tschechows Bruder Michail war auf Hauptrollen beim MChAT abonniert, seine Frau Olga Knipper die Hauptdarstellerin in vielen Tschechow-Uraufführungen.

Die Theater-Revolution stoppt – jedenfalls in dieser Ausstellung – mit der Oktober-Revolution. „Das Theater ist 1917 stehen geblieben von den Kostümen bis zur Gestik“, diesen Eindruck hatte Franz Peschke. Der künstlerische Berater der Ruhrfestspiele war in den letzten beiden Jahren als Frank Hoffmanns „Spion“ bei vielen russischen Bühnen zu Gast. „Es gibt aber auch Off- und Experimental-Theater“, ergänzt Dimitrij Sacharow. „Die Szene ist schnelllebig, nicht kurzlebig.“

Universitäten fragen bereits an
Der Satz gilt auch für die vom MChAT gezündete Talent-Explosion mit neuen Regie-Theatern, nicht nur in den beiden Metropolen Moskau und St. Petersburg, sondern selbst in der südrussischen Provinz. Neben den „psychologischen“ Produktionen, deren Bühnenbilder noch Peter Steins Birkenwäldchen inspirierten, würdigt die Ausstellung auch das „altertümliche“ Starinnyi-Theater: eine rauschende Pracht der Kostüme und Kulissen, die nach 1900 auch aus der Europa-weit grassierenden Orientalismus-Mode schöpfte. Von „Gestalten einer fernen, poetisierten und darum erlesen schönen Welt“ schwärmt die Kuratorin. Die letzte Aufführung vor der Revolution 1917 war die „Maskerade“ von Michail Lermontow. Die Produktion war sechs Jahre lang mit gewaltigem Aufwand vorbereitet worden. „Das war eine verfeinerte Schönheit, die keine Zukunft hatte.“

Die Ausstellung der Ruhrfestspiele ist gefragt: Mehrere Universitäten haben sich bereits nach „Den Taten des russischen Theaters“ erkundigt.

Von Ralph Wilms

Svetlana Goncharenko – sandart

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August 13, 2012  |  Allgemein, Sandart  |  Kommentare deaktiviert

Svetlana Gonscharenko steht vor einem Leuchtkasten, blickt auf die Glasplatte, nimmt eine Hand voll Pudersand und streut sie auf eine von unten beleuchtete Scheibe aus Milchglas. Was dann folgt, ist für den Betrachter ein ganz besonderes optisches Abenteuer, das sich Sandmalerei nennt. Eine einzigartige künstlerische Ausdrucksform, die mit Licht, Sand und Musik eine Atmosphäre wiederbelebter Phantasien erzeugt. Sandmalerei gehört zu den populärsten Genres der Kunst. Während Svetlana mit einer atemberaubenden Schnelligkeit ihre Finger durch den Sand gleiten lässt, entstehen Bilder, die für den Betrachter den Eindruck erwecken, dass die jeweilige Idee der Künstlerin zeitgleich als Bild erscheint. Das Publikum wird Zeuge, wie in nur wenigen Sekunden ein komplettes Bild entsteht, ein Bild aus einem anderen erwächst. Dabei wird die Abfolge der Motive häufig so schnell umgesetzt, dass alles einem Film gleicht. Mit Hilfe ihrer Finger entstehen Kunstwerke, die nur wenige Sekunden überdauern – Geschichten aus Pudersand.

Referenzen: Botanica Bremen, Siemens, s.Oliver, Roncalli´s classic meets circus u.v.m.

Elvis Presleys Hits im Friedrichsbau

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April 12, 2012  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

Stuttgart – Die großen Hits des Rock-’n’-Roll- Stars Elvis Presley sind bis heute unvergessen. Selbst die jüngere Generation hat von ihm interpretierte Songs wie „Johnny B. Goode“ oder „Proud Mary“ noch im Ohr. Und auch die zahlreichen Elvis-Filme wie „Jailhouse Rock“ oder „Girls, Girls, Girls“ dürften noch vielen ein Begriff sein. Das Flair der damaligen Rock-’n’- Roll-Bewegung, gepaart mit den typischen Bleistiftröcken, Schmalztollen und silbernen Paillettenanzügen, lässt das Friedrichsbau-Varieté nun wieder aufleben – und zwar mit dem neuen, von Regisseur Ralph Sun inszenierten Stück „Welcome to Las Vegas“, das am Freitag Premiere feiert.

Die Show ist an den Musikfilm „Viva Las Vegas“ angelehnt, in dem Elvis Presley und Ann-Margret in den 1960er Jahren ihr Publikum verzauberten. Dabei wird der Rock-’n’-Roll-Star vom Stuttgarter Elvis-Interpreten Ray Martin verkörpert, in die Rolle Ann-Margrets schlüpft die australische Sängerin und Schauspielerin Kimberley Trees. Den Rahmen des neuen Varietés bilden – wie soll es anders sein – Rock-’n’- Roll-Musik und die Bühnenshows von Elvis Presley, gesungen und interpretiert von Ray Martin, der vom Friedrichsbau-Varieté-Orchester live begleitet wird. Doch nicht in jeder Szene steht der „King of Rock ’n’ Roll“ im Mittelpunkt. Immer wieder macht Elvis alias Ray Martin die Bühne frei für „klassische“ Varietéeinlagen, die aber stets von rockiger Musik begleitet werden.

Akrobaten treffen Jongleure und Tänzerinnen

So jongliert der Comedy-Artist David Burlet zu schnellen Gitarrenklängen mit Tellern, der vierbeinige Gordon Leif tanzt zu „Johnny B. Goode“, die Artistin Marina Skulditskaya zeigt zu Elvis-Musik eine Akrobatiknummer, und AJ Silver führt als Cowboy verkleidet eine Peitschen-und-Lasso-Show vor. Die Paxton Girls aus den Vereinigten Staaten präsentieren als Showgirls extravagante Tanzeinlagen und Luftakrobatiknummern, und die Jongleure Strahlemann & Söhne zeigen, wie Jonglage modern interpretiert werden kann.

Nach den Darstellern und Artisten für sein neues Stück hat der Regisseur Ralph Sun auf der ganzen Welt gesucht. Zusammengekommen ist auf diese Weise ein Ensemble von Künstlern aus Deutschland, Europa, Australien und den Vereinigten Staaten. Zu Probenende hin haben die Darsteller zwischen zwölf und 14 Stunden pro Tag geübt. Spannend, so Ralph Sun, sei es dabei vor allem gewesen, die einzelnen Akteure als Gruppe zusammenzubringen. „Natürlich ist ein solches Stück eine Herausforderung, weil es von der klassischen Varietéarbeit abweicht“, erklärt Ralph Sun. „Aber über die Spielszenen potenzieren sich die einzelnen Acts, und das Miteinander funktioniert gut.“

Ray Martin feiert sein Comeback im Friedrichsbau

Spaß am gemeinsamen Spiel und Gesang hat auch der Elvis-Interpret Ray Martin, der gebürtig aus Bad Cannstatt stammt und heute in Stuttgart-Hofen lebt. Der ­47-Jährige feiert mit der neuen Show ein Comeback. Denn genau vor zehn Jahren trat er im Friedrichsbau-Varieté im Stück „Viva Las Vegas“ auf. An die damalige Zeit erinnert sich Martin bis heute gerne. „Damals lebten meine Oma und meine Mutter noch, die beide große Elvis-Fans waren und begeistert waren von der Show“ , erzählt er. „Leider können sie das neue Stück nicht mehr miterleben.“

Seine Leidenschaft für den Rock-’n’- Roll-Star Elvis Presley entdeckte Ray Martin nach eigenem Bekunden schon als Jugendlicher. Er brachte sich selbst das Gitarrespielen bei und probte die Songs des „King of Rock ’n’ Roll“. Bereits als 16-Jähriger trat er als Elvis-Interpret bei Schulpartys auf. Seither folgten diverse Liveshows, Fernsehauftritte, CD-Produktionen und Radioübertragungen. Bis heute, erklärt Ray Martin, sei Elvis Presley sein „großes Idol“ – zumindest auf der Bühne. Im Privaten sei und bleibe er aber lieber er selbst.

Quelle: Stuttgarter Zeitung