„Tut etwas für diese Welt – irgendetwas Wunderbares!“
Das Wunderbare ist gelungen!
“Wir wollen überraschen, verzaubern, die Vielfalt der Varietékunst in ihrer voller Breite zeigen!” Dirk Denzer verspricht wieder mal einiges für sein 4. Internationales Varietéfestival vom 3. bis 12. Mai 2012 auf der Freizeitanlage Sennfeld. Im Landratsamt Schweinfurt wurde das Programm nun vorgestellt, das aus den vier Abendvorstellungen “Traumreisen”, “Avantgarde”, “Lichtwelten” und “Lachen machen” besteht und das innerhalb kürzester Zeit zusammengestellt werden musste. “Vor ein paar Wochen sah es nicht so gut aus, da stand das Festival auf der Kippe. Wir hatten den Etat nicht zusammen”, berichtet Denzer. “Doch dann sagte der Landrat, das Festival dürfe nicht sterben!”
Denzer, Mitte 40, ein gelernter Pädagoge aus Schwebheim, der einst den Traum hatte, ein Profi-Clown zu werden, überrascht und verzaubert schon immer mit seiner Präsentation des Festivals. Ein Live-Act ist immer dabei, diesmal war es Marcus Jeroch, ein Worte-Jongleur, der mit der Sprache spielen kann und der am 7. Mai durch das “Avantgarde”-Programm führt. “Einen Abend weg von Mainstream” verspricht Denzer, “ein künstlerisches Wagnis, bei dem es Dinge geben wird, wo die Leute fragen: ‘was soll das jetzt?’ Moderne Innovationskünstler” werden auftreten, was zum Vorhaben passt, “völlig andere Darbietungsformen zu zeigen.” Wir freuen uns, dass wir Dirk Denzer mit der Darbietung “Vertical ballet” von Helena Lehmann unterstützen konnten.
Luftakrobatik oder Bewegungskunst der zumindest in Schweinfurt bzw. Sennfeld noch nie gesehenen Art soll es schon an den ersten drei Abenden geben, die unter dem Motto “Traumreisen” stehen. Clown und Pantomime Herr Niels bereist dabei die Welt und präsentiert deshalb eine Show mit Varieté-Acts verschiedenster Länder. Der 6. Mai, ein Sonntag, gehört dann den Familien. Den Erlebnis-Nachmittag überwiegend im Freien des parkähnlichen Geländes präsentiert die Sparkasse Schweinfurt, über die es ausschließlich ab März 2012 die Tickets geben wird.
Der 8. und 9. Mai mit der Comedy-Night fügt sich an 2009 an, als diese Mottoabende jeweils über-ausverkauft waren. “Mit dreieinhalb Stunden hatten die Künstler heillos überzogen. Aber es gab Standing Ovation”, erinnert sich Dirk Denzer. Diesmal wird der Avantgarde-Clown Semen Shuster alias “Housch-ma-Housch” der rote Faden sein. Der beim Festival in Monte Carlo mit Gold ausgezeichnete “Tausendsassa aus Kiew” (Denzer) ist im Lido in Paris für drei Jahre verpflichtet und hat eigentlich nur am 8. Mai spielfrei. Sacharow Entertainment wird dabei mit Duo Flash vertreten!
2009 experimentierte Denzer mit den “Wasserwelten”. Diesmal wollte er eigentlich “Glaswelten” auf die Bühne bringen, “das aber ist eine Option für das 5. Varietéfestival”. “Lichtwelten” werden es nun am 10. und 11. Mai sein – mit Schattenspielen auf einer Großleinwand, einer Sandkünstlerin am beleuchteten Glastisch und Laserstrahlen sowie LED-Effekten. Am 12. Mai kommen zum Abschlussabend die Highlights gemeinsam auf die Bühne. “Und wenn dann immer noch Nachfrage besteht, dann sind wir offen für alles”, sagt Dirk Denzer.
“Seelisch die Leute bereichern, neue Blickwelten schaffen” will der Schwebheimer und dabei an Grenzen gehen, zeigen, “was möglich ist in der Varietéwelt. Wir wollen unterhalten, das steht natürlich im Vordergrund. Also darf es auch nicht zu abgedreht werden”, beschreibt Denzer den Spagat. Ein vergleichbares Festival gibt es bundesweit nicht, europaweit wohl ebenso nicht. Anfragen bestanden die letzten Jahre von anderen Städten, die das Festival gerne zu sich geholt hätten. “Aber wir haben hier super Partner und Sponsoren, die sich alle für eine bessere Welt engagieren”, sagt der Veranstalter. Der Dreijahres-Rhythmus könnte für das Festival die Zukunft sein, “jedenfalls bin ich froh, dass wir es nicht jedes Jahr machen, weil wir es immer komplett erneuern wollen”, so Dirk Denzer.
Andrey Katkov – Handbalancing
Andrey Katkov wurde in eine Moskauer Artistenfamilie hineingeboren und verschrieb sich zunächst der Sportgymnastik. Nach 14 Jahren konsequenten Trainings erhielt er den Master of Sports.
Nachdem er mit seine Darbietungen an der Perche und dem Russischen Barren Erfolge feierte, konzentrierte er sich auf die Equilibristik. Er probierte sich in verschiedenen Stilen aus und entwickelte somit sein Repertoire fortlaufend weiter. Schließlich begegnete Andrey Katkov dem bekannten russischen Choreographen Ruslan Ganeev, der seine aktuellen Programme Vampire und Ambassador kreierte. Katkovs Darbietungen bestechen durch die Kombination von einmaliger menschlicher Flexibilität, ästhetischer Bewegung und anspruchsvollen Täuschungen.
Andrey Katkov wurde beim renommierten Pariser Nachwuchsfestival Cirque de Demain für beide Programme ausgezeichnet. 2005 gewann er die Bronze-, 2007 sogar die Silbermedaille des Festivals.
Momento di Passione – Partnerakrobatik
Zu leidenschaftlichen Tangoklängen tragen und halten Diana Smiian und Maryna Kushnirenko tänzerisch elegant und mit beeindruckender Leichtigkeit ihren Partner Roman Ikalchyk. Akrobatisches Ballett und aufregende Artistik verschmelzen in dieser außergewöhnlichen Handstand-Darbietung der Künstler aus Kiew zu einem einzigartigen Schauspiel voller Anmut, Temperament und Kraft.
Yulia Mikhailova – handbalancing
Die 26-jährige Brünette kommt im knappen, rückenfreien Minikleid auf die Bühne, jeder Muskel ihres Körpers ist durchtrainiert. Dieter strahlt und fordert umgehend: „Weiter!“ Aber so schnell geht’s nicht.
Yulias „Supertalent“: Kontorsion im Handstand, eine Form von Akrobatik, die überwiegend Männer praktizieren. Das Wort „Kontorsion“ bedeutet „Verrenkung“ oder „gewaltsame Verdrehung“. Yulia macht das freiwillig.
Mit der linken Hand stemmt die Akrobatin ihren Körper in die Höhe und macht einen kerzengeraden Handstand. Sie rekelt sie sich in der Luft und wechselt von der linken auf die rechte Hand. Jede Bewegung sitzt perfekt.
Referenzen: Roncalli´s “Panem & Circenses” Essen, APOLLO Variete Düsseldorf, Wintergarten Berlin, Cirque du Soleil Canada u.v.m.
Schauen, schmecken, staunen…
Wenn Natalya Netselya ihre Poesie in den Sand malt, hört man im mit Kerzen beleuchteten Spiegelzelt die sprichwörtliche Stecknadel fallen. Faszinierend ist diese Kunst, die die Sandmalerin beherrscht wie nur wenige Menschen sonst. Unvergleichliche Bilder zaubert sie aus einem Häufchen Sand, den sie leichthändig mit Fingern und Ballen auf dem Leuchttisch verstreicht.
Millionen TV-Zuschauer haben die Russin schon im „Supertalent”-Finale gesehen. Nun ist sie einer des mit Höhepunkten gespickten Programms in Harald Wohlfahrts Palazzo. Auch im 13. Jahr begeistert die fast vierstündige Show mit durchweg Weltklasse-Künstler.
Bewunderndes Staunen lösen beispielsweise Shcherbak & Popov aus. Die zweifachen Welt- und Europameister der Kraftakrobatik gewannen Anfang 2011 die Goldmedaille im Pariser Cirque de Demain für ihre Hebefiguren. Ungläubiges Staunen in den Gesichtern der 380 „Palazzo”-Besucher hinterlässt Jay Niemi. So mancher zweifelt nämlich am eigenen Verstand, wenn der Magier nach fünf Tauben, drei Vogelkäfigen und einem Papagei auch noch den Kakadu aus dem Ärmel (oder woher auch immer) zaubert. Spektakulär: Die beiden Kanakovs, die ihren dritten Mann mithilfe einer schmalen, vier Meter langen Glasfiberstange unter die acht Meter hohe Kuppel des atmosphärischen Spiegelpalastes katapultieren. Das Ergebnis: Pirouetten, Schrauben, dreifache Salti! Heiße Luftnummern in einer überdimensionalen Glaskugel zeigt Emilia Arata (unser Titelmotiv) – akrobatische Perfektion, wie sie kaum am Boden zu sehen ist.
Abwechslungsreich, kurzweilig, genussvoll: Das Palazzo-Konzept mit einem nicht auf den Mund gefallenen Moderatoren, mit Ex-Soultans-Sänger Marvin Broadie, mit Tänzerinnen, die immer wieder ihre bunten, sparsam geschnittenen Kostüme wechseln, geht voll und ganz auf. Die Krönung des Programms liefert Spitzenkoch Harald Wohlfahrt (bekam gerade zum 20. Mal in Folge seinen dritten Stern) mit einem von ihm kreierten exzellenten Vier-Gänge-Menü. (cro)
Wunderbare Premiere im Hansa Theater
Was für ein wunderbarer Abend! Da waren sich wohl alle der knapp 500 Premierengäste einig. Die St. Pauli- und Hansa-Theater-Intendanten Ulrich Waller und Thomas Collien luden zur vierten Spielzeit in das legendäre Variete-Theater am Steindamm, das sie vor vier Jahren aus dem Dornröschenschlaf wach küssten. Beide waren kürzlich in Las Vegas, um sich umzuschauen und bekannten in ihrer Begrüßung: “Mein Gott, sind wir froh, dass wir wieder in Hamburg sind. So einen Raum wie diesen hier mit dieser Atmosphäre werden die nie hinbekommen.” Schauspieler Peter Jordan führte mit leisem Humor durch den Abend, legte “Don Carlos” in nur neun Minuten hin. Köstlich. Neben hochklassigen Artisten berührte und begeisterte besonders der Däne Alex, der die Puppe Barti an 40 Fäden führte. Hinreißend. Das muss man sehen. Und auch der international bekannte Bauchredner George Schlick riss das Publikum zu Lachstürmen hin mit seiner Handpuppe Freddy und der sprechenden Ritterrüstung. Ebenso faszinierte Marko Karvo mit seinen unglaublichen Vogel-Zauberkünsten. Sacharow Entertainment wird im Programm von Duo Flash mit ihrer unglaublichen exzentrischen Akrobatik vertreten.
“Ich bin zum allerersten Mal hier, und ich bin hingerissen. Schön, dass es so ein Haus gibt”, strahlt der Schauspieler Dieter Pfaff nach der Vorstellung. Und Uwe Seeler meinte: “Das Hansa Theater gehört zu Hamburg.” Auch Udo Lindenberg amüsierte sich bestens, blieb bis zum Schluss und genoss den Eierlikör, den der aufmerksame Rüdiger Kowalke ihm zu Beginn kredenzte. Er sorgt mit Sohn Dirk auch in der vierten Spielzeit für die kulinarischen Köstlichkeiten. Vier Stunden dauerte die Premieren-Vorstellung. Doch die Zeit verging wie im Flug. Anschließend dankten Waller und Collien den Artisten und allen Mitarbeitern mit einem Essen nach Mitternacht im Restaurant “Cox” an der Langen Reihe für den gelungenen Premierenabend. Die neue Spielzeit mit täglichen Vorstellungen endet am 26. Februar 2012.
Quelle:die Welt
Red Flower – Equilibristik am Ring
Olena Yakymenko, die erfolgreiche Absolventin der weltberühmten Kiewer Artistenschule, hat eine neue Darbietung kreiert – voller Poesie, Kraft und emotionaler Nacktheit.
Die Artistin verkörpert in ihrem artistischen Act die Stärke und das Wunder einer zarten Pflanze, die sich durch den dicksten Fels oder die steinigste Mauer ihren Weg bahnt, um zu leben, um zu leuchten, um zu hoffen.
Der Ring als die Wurzel und die Knospe zugleich. Die Artistin als eine Blume – rot, gefährlich und doch so verletzlich.
Olena vereint in ihrer Performence sensationelle wie anmutige Elemente: Exakt durchchoreographiert und gefühlvoll vorgetragen erlebt der Zuschauer ein artistisches Kunstgemälde, voller Leben und Tiefe.
Ein weiterer Höhepunkt in der Laufbahn von Olena Yakymenko.
Die Stars von IAA – HYUNDAI & Natalya Netselya
“Fluidic Sculpture” nennt sich die neue Linie von Hyundai Designer– “fließende Linien, inspiriert von der Natur und moderner Architektur”. Marketing-Begriffe, die heute so ziemlich jedes Auto für sich in Anspruch nimmt. Beim i30 scheint aber was dran zu sein: Er sieht tatsächlich recht schnittig aus. Die Frontscheibe reicht weit ins Dach. Nicht weniger als elf neue Farben sollen helfen, den Fünftürer aus der Masse hervorzuheben, darunter eine neuartige Metallic-Lackierung, die den Oberflächen einen gebürsteten Look verleiht. Wobei der Grill mit seinem hexagonalen, also sechseckigen Umriss künftig das Gesicht aller Hyundai-Modelle prägen soll. Es wird dem Wagen, so Designer Thomas Bürkle, “eine starke Persönlichkeit sowie eine kultivierte, luxuriöse Ausstrahlung verleihen”. Ganz neue Töne also, obgleich gerade der Grill noch eine Idee attraktiver sein könnte. Die Weltpremiere von i30 wurde von unserer Sandkünstlerin Natalya Netselya erfolgreich umgesetzt. “Dream of Sand” hiess ihre Show auf IAA – und die Fans von Hyundai und Sandart waren mehr als begeistert!
Leipzig lädt zum Opernball
Mit dem 17. Leipziger Opernball wird heute Abend die Ballsaison in der Messestadt feierlich eröffnet. Die Veranstalter erwarten eigenen Angaben zufolge mehr als 2.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport sowie Film und Fernsehen.
Guten Abend Kiew!
Der Ball im Leipziger Opernhaus steht auch in diesem Jahr wieder im Zeichen einer befreundeten Partnerstadt. Dieses Mal ist es die ukrainische Hauptstadt Kiew. Seit 1961 pflegen die beiden Städte einen regen Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Tourismus, Bildung und Wissenschaft. Und so heißt es am Abend des diesjährigen Opernballs – im 50. Jahr der Städtepartnerschaft zwischen Kiew und Leipzig – “DOBRY VECHIR KIEW! Guten Abend Kiew!”
In der sogenannten Kiew-Lounge im Foyer der Oper werden Arbeiten des ukrainischen Fotografen Igor Gaidai zu sehen sein. Der Künstler zählt zu den namhaftesten Vertretern der zeitgenössischen Fotografie, seine Arbeiten sind international bekannt. So werden seine Werke unter anderem in Galerien und Museen in Wien, Genf, Krakau, Toulouse, Paris oder London gezeigt.
Auch das Unterhaltungsprogramm des Abends steht im Zeichen der Partnerstadt Kiew. Mit einer Mischung aus Tanz und Luft-Akrobatik will beispielsweise das Duo Excellence ( mit freundlicher Unterstützung von Sacharow Entertainment) das Publikum begeistern. Ihre Choreografie können die Zuschauer nicht auf, sondern über der Bühne bewundern, denn die Künstlerdarbietung findet an sogenannten Strapaten statt, dabei handelt es sich um Bänder, die an der Decke befestigt sind. Musikalisch orientiert sich der Abend ebenfalls an Kiew: Zu Gast sind der männliche Sopran Alex Luna, die Sopranistin Olena Tokar und die Mezzosopranistin Lena Belkina. Begleitet werden die musikalischen Gäste vom Leipziger Gewandhausorchester.
Neben Akrobatik und Musik ist auch der Tanz Bestandteil des Abendprogramms. Das Leipziger Ballett wird die Gäste ebenso in seinen Bann ziehen wie das deutsche Fernsehballett des MDR. Durch das Programm führt die Fernsehmoderatorin Frauke Ludowig gemeinsam mit dem Leipziger Roman Knoblauch. Den gesamten Abend werden in den Lounges des Opernhauses Künstler für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgen. Dazu zählen u.a. der Hamburger Jazz Pianist Joja Wendt, das Swing Dance Orchestra Trio, der Pianist Thomas Aderhold und DJ Jens Hempel.
Der Opernball zählt inzwischen zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen in der Messestadt. Die Einnahmen aus der Benefizveranstaltung kommen Projekten der Oper Leipzig zugute.
Helena – Boleadoras
Im Alter von vier Jahren versuchte Helena ihre ersten Schritte in der Welt des Ballets. Bereits mit zehn Jahren gab sie ihre erste Vorstellung in einem Opernhaus. Nach Abschluss der Ballettschule mit sechzehn Jahren führten sie Tourneen mit verschiedenen Ballett Ensembles in die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Spanien und China.
Im Jahr 2007 reifte in ihr die Idee für eine neue und einzigartige artistische Darbietung: Helena kombinierte den Tanz auf Spitzenschuhen mit der argentinischen Kunst der Boleadoras. Graziles Ballet und elegantes Poi-Swinging verschmelzen zu einer Einheit.
Slowmotion Pois zaubern mit Lichteffekten faszinierende Bilder in den Raum. Helena wirbelt Boleadoras durch die Luft und schlägt einen Rhytmus perfekt passend zu einer exclusiv für sie komponierten Musik.
Die argentinische Kunst der Boleadoras kombiniert mit dem Spitzentanz des klassichen Ballets lässt ihre Darbietung zu einem einmaligen Erlebnis werden!
Referenzen: “Schubeck´s Theatro” Freiburg, “Roncalli´s Circus meets classic” Bremen, “APOLLO” Variete Düsseldorf u.v.m.
