Das 33. Internationale Zirkusfestival in Monte Carlo

Januar 25, 2010  |  blog  |  1 Comment

Das Internationale Zirkusfestival von Monte Carlo wurde 1974 von Fürst Rainer III. begründet.
Seitdem findet dieses Festival nunmehr zum 33. Mal in Folge statt.
Wie ein Magnet zieht jedes Jahr im Januar das kleine Fürstentum Monaco Artisten und Agenten aus aller Herren Länder an. Grund dafür: das große Zirkusfestival unter der Leitung von Prinzessin Stephanie. Sie hat nach dem Tod ihres Vaters die Präsidentschaft des Festivals übernommen und lässt es sich nicht nehmen, zusammen mit einer internationalen Jury jedes Jahr die besten Artisten auszuwählen und auszuzeichnen: mit dem goldenen, silbernen oder bronzenen Clown. Bewertet wird das Können der Artisten nach Grad der Schwierigkeit und Kreativität.

Der Oscar der Zirkuswelt

Und für jeden Artisten ist es ein Muss, einmal in Monte Carlo dabei zu sein. Denn der Gewinn eines Clowns ist hoch zu bewerten – zieht es doch immer gleich einige Engagements in großen und namhaften Zirkus-und Varietéhäusern Europas nach sich.
Denn was Hollywood für den internationalen Film, ist Monte Carlo für die Welt des Zirkus - das bedeutendste Festival der Welt. Für jeden Artisten erfüllt sich ein Lebenstraum, wenn er einmal in seinem Leben einen Clown in seinen Händen hält.

Evgeny & Iryna

Januar 25, 2010  |  Partnerakrobatik  |  No Comments

Sie sucht ihre zweite Hälfte. Er sucht sein Alles.

Die moderne Welt hat die Liebe gut versteckt: im Internet, im TV, in der U-Bahn, die aus allen Nähten zu platzen scheint, in den Unterlagen, im Café oder einfach in der Unfähigkeit, zu lieben.

Sie findet ihre zweite Hälfte. Er findet in ihr sein Alles. Es passiert plötzlich – ein Blick, ein Lächeln: Der Beginn einer Liebe, die so einmalig ist, wie jede andere…

Eine wunderbare Geschichte, erzählt durch die Plastik der Körper, durch die Sehnsucht, die sich nach mehr sehnt und durch die Harmonie der Verschmelzung. Ganz romantisch. Eine wahre Love-Story.

Alla Klyshta

Januar 25, 2010  |  Hoola-Hoop  |  No Comments

Wäre Alla Klyshta nicht Akrobatin geworden, so wäre sie heute Tänzerin. Spielend bringt sie ihr Talent und Können in ihre rasante Darbietung ein. Alla erzeugt mit ihren Reifen einen wirbelnden, mitreißenden Tornado. Mit viel Tempo und unzählig vielen Hula Hoop Reifen verzaubert die schöne Alla ihr Publikum. In ihrer, alles andere als angestaubten, Hula-Hoop-Performance stellt sie viele ihrer Kollegen weit in den Schatten. Nicht nur mit ihrer Aura, auch mit ihrem Talent, die absolute Kontrolle über ihre kreisenden Reifen zu haben.

Nichts als drei Clowns und viel Papier

Januar 23, 2010  |  Start_News  |  No Comments

mimirichi

LÖRRACH. Weiß und leer hingen sie da, die langen Papierbahnen, die am Anfang der Show den Bühnenhintergrund bildeten – aber nicht, um im Laufe des Abends vollgeschrieben oder -gemalt zu werden. Den drei Clowns von Mimirichi dienten sie dennoch als Ausgangs-, Dreh- und Angelpunkt eines Kunstwerks aus absurden, witzigen und hintersinnigen Bildern. Geschaffen wurde es mit Hilfe der Stilmittel von Zirkus, Slapstick, Commedia dell’arte und Varieté, aus Klängen, Klirren, Knarzen und Krachen – und eben aus ganz viel Papier.

Im Handumdrehen gelang es den drei rot- beziehungsweise grünnasigen Schöpfern dieses ansonsten weißen Universums, das Publikum im gut besetzten Burghof mit auf eine Reise in die Kindheit zu nehmen, wo man sich nicht lächerlich dabei machte, Papier in jeder Form und Größe durch den Saal zu werfen oder sich von immer größer werdenden Papierbahnen zudecken zu lassen -– und an beidem einen Heidenspaß zu haben. Die Kunst von Mimirichi ist also bei der Einbeziehung der Zuschauer großzügig und demokratisch – für manch einen hie und da vielleicht zu demokratisch, etwa bei der Brillennummer, bei der die Clowns mit diebischer Schadenfreude die Augengläser einiger bemitleidenswerter Menschen im Saal vertauschten, so dass es minutenlang dauerte, bis jeder wieder seine eigene Sehhilfe auf der Nase sitzen hatte und die Späße von Igor Ivashchenko, Andril Gonsales und Analotty Miroshnyk auf der Bühne weiterverfolgen konnte.
Ein paar Zuschauer mussten natürlich auch auf die Bühne – einer wurde mit Papier zum Muskelprotz ausgestopft, der dann zwischen zwei lebendige Torpfosten (ebenfalls aus dem Publikum) gestellt wurde. Auf den mit vielerlei Gesten angekündigten Torschuss warteten sie freilich vergeblich, denn die Mimirichis ließen sie einfach im Scheinwerferlicht stehen und verschwanden in die Pause.

Schon erstaunlich, was allein das Material Papier für erdenkliche und undenkbare Möglichkeiten des Spektakels bietet. Zu Beginn von “Paperworld” diente der zu diesem Zeitpunkt noch unversehrte papierne Vorhang zunächst einmal als Leinwand für Schattenspiele, bei denen die Clowns mal zu Riesen wuchsen, mal zu Zwergen schrumpften und als solche ungleiche Kämpfe ausführten. Dann rissen Hände unversehens ein paar Löcher hinein, wonach die Leinwand eine perfekte Kulisse für irrwitzige Verfolgungsjagden und Versteckspiele abgab.

“Mitreißend”, wie die drei Ukrainer, je mehr sie den Papiervorhang zerstörten, umso tiefer in diese rätselhafte Parallelwelt eintauchten; wie sie rissen, rupften, knüllten, stopften und übermütige bis poetische Bilder gestalteten, beispielsweise den Ritt auf einem Pferd oder das Wiegen eines Baby-Bündels, wie sie sich durch das Wirrwarr kämpften, stolperten und fielen – bis bloß noch eine von zerrissenem Papier übersäte Bühne übrig blieb. Und ein lachendes, “hingerissenes” Lörracher Publikum.

Messe Dortmund – Best of Events mit positivem Ergebnis zu Ende gegangen

Januar 22, 2010  |  Start_News  |  2 comments

Insgesamt 9.100 Besucher kamen 20. und 21. Januar 2010 nach Dortmund, um sich auf der internationalen Fachmesse für Events und Live-Marketing und Veranstaltungsservices Best of Events über neue Trends zu informieren.

Auf einer Nettofläche von 11.500 Quadratmetern präsentierten sich zur Best of Events in der Messe Dortmund (Westfalenhallen) insgesamt 473 Aussteller dem interessierten Publikum.

„Wir haben von den Ausstellern und Besuchern eine sehr gute Resonanz auf unser neues Konzept für Dortmund erhalten. Von unseren Kunden wurde vor allem das großzügige Flächenangebot und die gelungene Aufteilung der Präsentationsstände gelobt.“, wie Veranstalterin Bea Nöhre von CC Corporate Communications GmbH erläutert.

Zu den diesjährigen Ausstellern der Best of Events gehörten Anbieter und Ausstatter von Events in den Bereichen Messe- und Bühnenbau, Mietmöbel und Dekoration, Veranstaltungstechnik und IT, Catering und Zelte sowie Veranstaltungsangebote von Hotels, Hallen und speziellen Locations.

Das Angebotsspektrum der Best of Events Messe Dortmund wurde darüber hinaus von Ausstellern ergänzt, die in Dienstleistungsbereichen für Event-Services und -Management, Kreation und Planung sowie Aus- und Weiterbildung tätig sind.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit kostenfreien Workshops, Nachwuchs-Symposium, „Live-Forum“ & „BoE-Night“ hat das das attraktive Messeangebot Best of Events Messe Dortmund unterstrichen.

Die nächste Best of Events findet am 19. und 20. Januar 2011 wieder in den Westfalenhallen Messe Dortmund statt. BOE Logo_Quadrat_RZohne

“Urbanatix” bringt Trendsportarten und Artistik zusammen

Januar 22, 2010  |  Allgemein, blog  |  1 Comment

BOCHUM Ein Banner verkündet es an der Marienkirche: Hier versammeln sich die jungen Wilden der Straße für eines der großen Bochumer RUHR.2010-Projekte. Mit Hilfe erfahrener Artisten wollen sie eine neue, moderne Kunst schaffen.
Trampoline, Trickingbahnen und Rampen stehen in dem hohen Kirchenschiff, das ideale Voraussetzungen bietet für die Proben zu “Urbanatix – Die Show”. Abend für Abend wird inzwischen intensiv gearbeitet. Am 21. Mai ist die Weltpremiere in der Jahrhunderthalle. Sechs Vorstellungen, drei davon um Mitternacht, sind geplant.
Professionell, zukunftsweisend, einzigartig”, der Einschätzung des Kulturdezernenten Michael Townsend möchte man sich gern anschließen. Das Projekt, das Christian Eggert mit seiner Agentur DACAPO initiiert hat, klingt in der Tat vielversprechend. 45 Straßenkünstler – BMXer, Parkourläufer, Tricker, Breakdancer – aus der Region werden in den Osterferien in einem Camp im Turnerleistungszentrum Kornharpen auf zehn internationale Stars der Artistikszene treffen. Diese werden gemeinsam mit den Jugendlichen neue Formen der Artistik entwickeln. “Sie sind nicht nur die Diamanten in der Show”, betont Eggert.
Ein Konzept, dass die Stadt Bochum von Anfang an unterstützte. Als der Zwei-Millionen-Fördertopf für RUHR.2010 noch frei verfügbar
war, bekam Urbanatix eine Anschubfinanzierung von 70 000 Euro. Jetzt hofft Townsend, dass eine weitere Förderung noch möglich wird. Auch wenn die weitere Sponsorensuche derzeit aussichtslos scheint – mit Sparkasse und Stadtwerke wurden bereits zwei Sponsoren gefunden – ist Eggert sicher: “Wir werden die Show auf jeden Fall machen.”
Eggert, der gemeinsam mit Karl-Heinz Helmschrot in den vergangenen Jahren zahlreiche große Varieté- und Showproduktionen realisiert hat, will mit Urbanatix nicht nur zeigen, wie aktuelle Trendsportarten sich mit Artistik zu einer neuen, modernen Kunst verbinden. Seine Vision ist eine Artistikschule im Ruhrgebiet. Nur an zwei Schulen in Berlin wird in Deutschland der Nachwuchs ausgebildet. Noch treten vor allem Künstler aus dem Ausland hier auf. Das soll sich ändern. Urbanatix soll dazu den Anstoß geben.
Die Shows werden am 21., 22, und 23, Mai, jeweils 21.30 und 24 Uhr, in der Jahrhunderthalle gezeigt. Der Vorverkauf (Karten 20/erm. 16 Euro) hat begonnen.

Alexander Veligoscha – Moveton

Januar 19, 2010  |  Handbalancing  |  No Comments
“Der Atem stockte einem beim Equilibristik-Artisten Alexander Veligosha. Auf einer Turnpyramide mit zwei senkrechten Stangen obendrauf setzte er sich mit freiem Oberkörper in Szene. Einarmiger Handstand, dazu noch ein zur Seite abgewinkelter Körper – da kam man allein vom Zuschauen schon ins Schwitzen. Es war Extraklasse, mit welcher Leichtigkeit der “Teufel auf einem Arm” seine Kunst zelebrierte.” (Nachrichten Heilbronn)”Der Russe ist zur Zeit einer der herausragenden Künstler unter den Handstandartisten. Mit unglaublicher Leichtigkeit verbindet er Kraft, Können und Ausstrahlung zu einer Weltklasseartistik.” (Unterhaltungsmagazin)

”Scheinbar schwerelos wie das Element Luft: Mit kraftstrotzender Eleganz demonstriert der russische Artist Alexander Veligosha im Handumdrehen die schöne Leichtigkeit des Seins.” -(Berliner Kurier)


Clown Knock

Januar 18, 2010  |  Comedy  |  No Comments

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Ein Clown zu sein, ist mehr als ein Lächeln im Gesicht zu haben… Clown Knock (im richtigen Leben Oleg Ponukalin) ist Vertreter der fünften Generation einer bekannten Zirkusfamilie aus Russland. Er begann schon mit 10 Jahren im Zirkus aufzutreten und lernte in der Zeit verschiedenen Disziplinen wie Luftakrobatik, Jonglage und Comedy. Stationen seiner Kariere waren unter anderem  “APOLLO” Variete Düsseldorf, Friedrichstadtpalast Berlin, Zirkus Roncalli, Palazzo Dinnershow u.v.m

Duo Viola

Januar 15, 2010  |  Handbalancing  |  1 Comment

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Der Akrobat und die Musikerin… Mit absoluter Perfektion, ästhetische Bewegungen und einer außergewöhnlichen Akrobatik überzeugte Viktor Nebrat mit seiner ehemaligen Partnerin als Duo „Leopards” und „Passion” das Publikum von Monte Carlo bis Paris. Dem steht das “Duo Viola” in keinster Weise nach. Erzählt wird eine Liebesgeschichte zweier Künstler und die Annäherung und Verschmelzung zweier Kunstformen: der Musik und der Akrobatik. So entsteht eine Performance aus Leidenschaft und Sinnlichkeit. Die kraftvolle Körperlichkeit des ukrainischen Artisten Viktor Nebrat fügt sich nahtlos ein in das anmutige Viola-Spiel seiner Partnerin Mariana Vozovik, auf die sich wiederum seine fließenden Bewegungen übertragen. In einer Symbiose aus Körper und Klang, Kraft und Geschmeidigkeit gehen beide Künstler ineinander auf und verführen den Zuschauer mit wunderbaren Figuren und Klängen.

Olga Lomenko & Dimitrij Sacharow mit “Erogenen Klimazonen” in Frankfurt

Januar 12, 2010  |  blog  |  No Comments

Ganz klar: so leidenschaftlich, so maßlos kann nur ein Russe lieben – ein echter Kerl, der seiner Frau in den Pelzmantel hilft, damit er nicht selbst den Schnee schippen muss, und ihr die Hand küsst, damit sie seine Wodkafahne nicht bemerkt. Behaupten zwei, die es eigentlich wissen müssten: Rund um die Welt von Liebe, Sex und Zärtlichkeit führt das „aufklärende Musikkabarett“ von Olga Lomenko und Dimitrij Sacharow am 17.01.2010 in der Frankfurter Kabarett “Käs”.

Zum „IV. Internationalen Kongress der Sexualkunde“ laden die kabarettistischen Ostgewächse mit deutschem Pass: Die kosakenblütige Olga Lomenko, eigentlich aus Saporoschje in der Ukraine stammend, und Dimitrij Anatoljewitsch, in Wirklichkeit ein Berliner Impressario. Der leidet an diesem Abend unter der Knute des russischen Matriarchats – immerhin 46 Prozent der Spitzenpositionen Russlands werden von Frauen gestellt.

Assistent Dimitrij lebt dafür am Rand der Bühne, als Karikatur seiner selbst, eine tragische russische Beziehung zur Hochtechnologie aus. Es hilft kein Schimpfen und kein Klagen der Referentin: In Nu sind ihre „erläuternden“ Videos in Bändersalat verwandelt – ein willkommener Vorwand für die beiden Künstler, mit Tanz- und Musikeinlagen die internationalen Bettdecken zu lüpfen.

Mit viel Ironie und Klischee, aber auch Fantasie und Feingefühl spürt das Duo den unterschiedlichen Lebens- wie Liebeswelten nach: Amerikanischer Bigotterie, spanischen Muttersöhnchen, orientalischen Schleiertänzen oder japanischen Schulmädchenschlüpfer- Schnüfflern – „Samurai“, die den Müll runterbringen und ihre Libido mit „Reiki“-Übungen bändigen müssen, damit die dünnen Wände nicht zusammenbrechen.

Der Franzose ein Genießer, der einer Dame in der Gondel zusammen mit dem trittbrettfahrenden italienischen Gondoliere Avancen macht. Oder der Deutsche: Nach viel Besserwisserei von ihm geht es zwei Stunden schweigend über die Kanäle – am Ende werden die Rechnungen getrennt bezahlt.

Während der deutsche Mann im Kopf die Beziehung bereits bis „Punkt 21“ durchgegangen ist, endet die, behauptet Lomenko, oft schon bei Punkt 1: dem gefürchteten Korb, von Dimitrij Anatoljewitsch auf die Folie des Overhead-Projektors gemalt. Die Deutschen sind in der Liebe eben am liebsten unglücklich, aber auch die Erfinder von „blauer Blume“ und Romantik: Mit den zarten Klängen von „Lass es Liebe sein“ sorgt die Sängerin vom Dnjepr für Gänsehautstimmung.

Dieser Humor-Import „pa-russkij“ wirkt vertraut und fremdartig zugleich, selbstironisch, lebensklug und eigentlich ganz züchtig. Es dauert eine Weile, bis die Dampfwalze exotisch-erotischer Leidenschaften in Fahrt kommt. Aber die polyglotten Musikeinlagen, auf Arabisch, Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, sind brillant wie das wilde Feuerwerk, dass die beiden postsowjetischen Sexualforscher bei der „Wieder-Verheiratung“ eines Ehepaars aus dem Publikum zünden: Soviel Temperament verdient Kompliment – ein pikantes, leckeres Kaviarhäppchen des Kabaretts.
Weitere Infos unter www.olga-lomenko.dePressefoto