Plastic ladies – comedy trio

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Februar 19, 2011  |  Comedy, Start_News  |  Kommentare deaktiviert

Plastic Ladies sind ein Clowntrio aus St. Petersburg. Tourneen führten sie durch Russland und nach Frankreich, Spanien, Deutschland, Südkorea, Israel, Ungarn, China, Brasilien, Polen, Großbritannien, in die Ukraine etc. Teilnahme an vielen Festivals, Gewinnerinnen des ersten internationalen Festivals of Humor Russia. Mit der Show „The Daughters of Mendelssohn“ feierten die drei Damen zuletzt grosse Erfolge bei dem internationalen Clowns-Festival in Wien.
Ein rasant witziges Stück über drei verzweifelte Bräute auf der Suche nach den idealen Ehemännern. Nicht gerade mit Attraktivität gesegnet und etwas in die Jahre gekommen kämpfen die drei angehenden Bräute mit Brautsträußen, die sich nicht werfen lassen, Kristallkugeln, die in eine düstere Zukunft blicken lassen und anderen Stolpersteinen. Gnadenlos werden Unzulänglichkeiten der anderen ausgenutzt, sämtliche Verführungskünste werden ausgepackt und wenn alles nichts hilft, wird durchaus zu härteren Mitteln gegriffen. Eine Persiflage auf Geschlechterverhältnisse in beeindruckender Präzision und unter Verwendung aller Mittel, die dem Clown- und Komikgenre eigen sind. Kein Auge bleibt trocken bei dieser russischen Hochgeschwindigkeitsshow, aber allen Hindernissen zum Trotz kann nichts und niemand die drei Frauen stoppen auf ihrem Weg zum Glück.

Erotische Naturgewalten

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Januar 24, 2011  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

KABARETT Duo Lomenko & Sacharow lädt zum „Sexualkongress“ in Saulheimer Kunstbühne

Was darf’s sein? Vulgärer Ami, Macho-Spanier, geschmackloser Russe oder orientalischer Harems-Pascha? Olga Lomenko und Dimitrij Sacharow hatten sie alle im Gepäck. So wunderte es auch nicht, dass die Kleine Kunstbühne zum „VI. Internationalen Kongress zur Sexualforschung und Sexualpsychologie“ bis auf den letzten Platz ausverkauft war.

„Stellen Sie sich vor“, lautete die mantraartige Zauberformel, mit der Frau Prof. Dr. Olga Lomenko den Kopf als erogenste aller Zonen ins magisch knisternde Szenario des Karnevals in Venedig entführte, um dort das eigentliche, faszinierende Gedankenspiel des Stelldichein mit einem rätselhaften Unbekannten zu entfalten, dessen Herkunftsland es vom Publikum zu erraten galt. Zu sanftem Roticht, den Geruch von Holz in der Nase und möglicherweise einem Glas Wein vor der gut gelaunten Miene auf Stuhl oder Barhocker setzten den entspannten, atmosphärischen Akzent, den es brauchte, um als „Kongressteilnehmer“ den Verstand ausl- und die Phantasie einzuschalten.

Gestrenger hornbebrillter Blick und Business-Dress

Wenn also der geneigten Dame in der venezianischen Gondel die Familie Simpson auf dem T-Shirt des Unbekannten quasi ins Gesicht fällt, dann, so die Frau Doktor, liege das Herkunftsland auf der Hand. Keine Frage, die gestrenge Dame im hautengen Business-Dress, der zu großen Brille und dem markigen Akzent russischer Prägung hat sich schlau gemacht in Sachen internationale Balz. Weniger schlau, dafür aber liebevoll vertrottelt komplettiert Prof. Sacharow an ihrer Seite die chaotische Fachtagung. Wortwitz, eine scharfe Zunge und eine Naturgewalt an Mimik und Gestik beeinflussten die erogene Rotation des blauen Planeten im kabarettistischen Mikrokosmos der urigen Kunstbühne, die an diesem Abend alles andere als klein war.

Neben kühlen Fakten über jedes Land, die heißer nicht hätten vorgetragen werden können, waren es die „Videos“, die keine waren und aufgrund technischen Unvermögens seitens des Räucherstäbchen rauchenden Assistenten mit Hochschulabschluss live mit Gesang, Klavier und allerlei illustren Requisiten das Zwerchfell strapazierten. Genial überzogen und schon fast im Stile eines jener unbeholfenen russischen Versuche in Zeiten des Kalten Kriegs, filmisch westliche Dekadenz zu analysieren, brillierte das Duo in allen Bereichen.

So konnte etwa die Frage beantwortet werden, warum Don Juan heutzutage wohl kaum noch als Archetyp spanischer Männlichkeit fungieren kann: Don Juan hat nicht, bis er Ende 30 war, noch bei seiner Mutter gewohnt. Ebenso wurde dem derben russischen Anti-Gentleman, der der Frau, die den Kartoffelsack vom Einkauf noch zwischen den Zähnen trägt, lieber die Tür aufhält, als ihn ihr abzunehmen, Platz auf dem internationalen Parkett eingeräumt werden. Summa summarum kann diesem unvergesslichen Abend die Jugendfreigabe erteilt, ja sogar dringend empfohlen werden, denn schließlich ist die Unwissenheit die Wurzel vielen Übels – und die bahnbrechenden Erkenntnisse der Herrschaften Lomenko und Sacharow dürften dazu beigetragen haben, diese Welt ein bisschen erogener zu machen, denn: Der nächste Urlaub kommt bestimmt.

Quelle: Allgemeine Zeitung Rhein/Main, Saulheim, Christopher Mühleck

Sasha Babiy – Kontorsion

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Januar 17, 2011  |  Kontorsion  |  Kommentare deaktiviert

Die junge ukrainische Künstlerin Sasha Babiy begeisterte sich schon mit drei Jahren für klassisches Ballett. Sie wendete sich der artistischen Sportgymnastik zu, als sie mit einem akrobatischen Trio zu arbeiten begann. An der Staatlichen Artistenschule in Kiev vertiefte sie Handstandakrobatik und Kontorsion.

Im Bann der russischen Clowns

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Januar 11, 2011  |  Start_News  |  Kommentare deaktiviert

Teatr Licedei mit »Semianyki« im Tipi am Kanzleramt

Sie wächst einem schnell ans Herz, diese Familie. Obwohl – oder weil? – sie allesamt völlig durchgeknallt sind, sich ständig gegenseitig auf die Palme bringen und somit alles andere als die Traumfamilie sind. Obwohl die vier Kinder echte Teufel sind, die Mutter es faustdick hinter den Ohren hat und der Vater ständig droht, die Koffer zu packen und abzuhauen. Am Ende gibt es minutenlangen Applaus für das russische Teatr Licedei, das mit »Semianyki« im Tipi am Kanzleramt einen Wirbel aus makabren, witzigen und schwarzhumorigen Szenen präsentiert – und das alles ohne Worte.

Auf deutsch heißt Semianyki soviel wie »bei Familiens«, und eben dies zeigt die sechsköpfige Clownkunst-Truppe, deren Akteure in der Realität alle im Alter zwischen 32 und 36 Jahren alt sind: den ganz normalen Alltag in einer Großfamilie mit vier erfindungsreichen Kids, einer warmherzigen, in höchstem Maße schwangeren Mutter und einem Vater mit roter Alkoholiker-Nase, der immer mal wieder beleidigt seinen Hut nimmt und zu verschwinden droht. Kein Wunder, ist der Arme doch das bevorzugte Ziel der kindlichen Terror-Akte: Ob sie ihn im Schlaf mit Wäscheklammern spicken und mit Paketband zu ersticken drohen oder mit einem Megaphon sein Schnarchen zum lautstarken Orkan machen, irgendetwas fällt den Gören immer ein. Doch am Ende haben sich alle lieb, man küsst sich und startet eine Kissenschlacht, bei dem das Publikum gerne miteinbezogen wird, die Jüngsten wie die Ältesten.

Bei allem kommt die mit schwarzen Hornbrillen und abstehender Haarpracht ausgestattete Truppe aus St. Petersburg, alles Absolventen des im osteuropäischen Raum sehr bekannten Licedei Liceums, ohne ein einziges Wort aus. Pantomimisch, unterlegt nur durch Töne und Musik – von alten Walzern, knisternd wie von Uromas Grammophon, über Beethoven bis zum Ohrwurm »Just a gigolo« – treiben die sechs Darsteller den Familienalltag auf die Spitze und finden in jedem Moment die Balance zwischen rabenschwarzem Humor, Slapstick, Poesie und surrealen Traumsequenzen, in denen kopflose Puppen das Klavier aufstemmen oder Mutter und Kinder sich in Zombies mit rot glühenden Augen verwandeln.

Doch auch die Streiche, die sich der älteste Sohn, seine beiden Schwestern und das Nesthäkchen der Familie gegenseitig spielen, sind nicht zur Nachahmung zu Hause zu empfehlen: Da wird munter am Fuß der Kleinsten herumgesägt, da wird gehauen und gestochen, mit Äxten und Pistolen herumgefuchtelt und überhaupt nur Blödsinn veranstaltet. Ob sich das Baby und seine ältere Schwester gegenseitig die spitzenbesetzten Hängerchen vom Leibe reißen oder das kleine Schaukelpferd aus Holz mit seinem lauten Wiehern einen Streich vereitelt, ob der Sohn in seinen zu kurzen Hosen mit offenem Hosenschlitz auf dem Mofa-Roller durch die Gegend knattert oder die umfangreiche Mutter mit ausdrucksstarken Gesten und wiegendem Po wieder einmal versucht, ihren Gatten zum Bleiben zu überreden – die pantomimischen Sketche sind absurd und schräg wie in alten Stummfilmen mit Buster Keaton oder Charlie Chaplin.

Und doch beruhen die Szenen auf einem wahren Kern. Eifersucht unter den Geschwistern, die geheime Freude der Eltern, wenn sie sich zum Ausgehen fertigmachen, die Überdrehtheit der nächtens im Hause herumtobenden Kinder, aber auch die Vertrautheit, wenn sie alle vier zu ihrer großherzigen Mutter ins Bett dürfen – all das ist Psychologie des Alltags, mal derb zu wunderbaren Pointen verquickt, mal auch voll feinsinniger Melancholie oder mit akrobatischen Zügen. Zirkusreif, wie der Vater mit einem Besenstil in den Ärmeln unter ärgsten Verrenkungen seinen Wodka einschenkt und trinkt; oder wenn sich nach der großen Versöhnung ein Kind nach dem anderen auf ihn wirft, bis der Schaukelstuhl zu kollabieren droht. Für Kleinkinder ist das Spektakel vielleicht ein wenig zu schrill und brutal, doch alle Kinder ab sechs Jahren dürften ihren Spaß haben. Und spätestens, wenn am Ende das ganze Zelt in einer wirbelnden Flut aus Kassenrollen-Luftschlangen untergeht, hat man seine Meinung über Clowns geändert – zumindest über russische.

Bis 30. Januar, Di-Sa 20 Uhr, So 19 Uhr; Tipi am Kanzleramt, Große Querallee, Mitte, Karten unter Tel.: 39 06 650

Sacharow Entertainment präsentiert SEMIANYKI COMPANIE in Berlin

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Dezember 31, 2010  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

DIE SEMIANYKI COMPANIE BERICHTET IM “TIPI AM KANZLERAMT” IN WAHRHAFT RUSSISCHER CLOWNSTRADITION ÜBER EINEN NORMALEN CHAOS-ALLTAG
Es geht nur um Krieg und Frieden

In St. Petersburg ist das Teatr Licedei beheimatet, europaweit bekannt für die einzigartigen Acts russischer Clownskunst. 1968 vom großen, russischen Clownskunst-Visionär Slava Polunin gegründet, der zuletzt mit “Slava’s Snowshow” in Serie Herzen zu ergreifen und das Zwerchfell zu erschüttern wusste. Seit den achtziger Jahren gastierte das Teatr Licedei immer wieder an der Spree, jedes Mal begeistert gefeiert. Ende 1989 nahm es an der unter anderem von Polunin mitorganisierten “Mir-Karawane” teil, einem Zeltfestival von gut 150 Clowns.
Inzwischen ist schon die zweite Generation herangewachsen, Absolventen des berühmten Licedeis Liceums haben in diesem Jahr eine eigene Truppe gegründet, benannt nach ihrer ersten Erfolgsproduktion: Semianyki Companie.
Hier geht es um nichts Geringeres als um Krieg oder Frieden – und zwar im familiären Heim! Sechs Schauspieler und Schauspielerinnen berichten über den chaotischen Alltag einer total normal verrückten Familie: Ein Vater mit roter Säufernase, eine Mutter mit prallgefülltem Babybauch und vier Kinder, die alle und jeden durch den Kakao ziehen. Eine temporeiche, schräge und witzige Clownerie, die ohne verbale Sprache auskommt. Semianyki ist überraschend, makaber, tragisch, melancholisch und unbekümmert. Expressionistisch und unsagbar komisch kommen die Semianykis ohne jeden Manegenkitsch aus. Die junge Truppe repräsentiert ein Stück großer russischer Clownstradition im modernen Gewand – ein wahrhaft chaplineskes Theaterstück für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren.

weitere infos unter http://www.tipi-am-kanzleramt.de/de/programm-detail/Semianyki-/?ID=89

Circus Roncalli kommt mit “Sternenzauber” nach Bremen

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Dezember 31, 2010  |  Allgemein, Start_News  |  Kommentare deaktiviert

Ein romantisches Rendezvous wird ja eigentlich erst mit einem funkelnden Sternenhimmel zu einer runden Sache. Und so verläuft auch das diesjährige Stelldichein von akrobatischer Zirkuskunst und klassischer Musik sternenreich, wenn es wieder heißt: „Circus meets Classic“.
Roncallis Programm für die aktuelle Show „Sternenzauber“ wurde von Circus-Direktor Bernhard Paul exklusiv für Bremen zusammengestellt und wird vom 22. Dezember 2010 bis zum 2. Januar 2011 im Musical Theater Bremen gezeigt.
Während es zur Weihnachtszeit draußen stürmt und schneit, genießen die Zuschauer im Musical Theater bei wohliger Wärme eine sensationelle Verbindung von Kunst, Artistik und klassischer Musik. Das turbulente Geschehen und die poetischen Bilder auf der Bühne werden von den Klängen der Norddeutschen Hansephilharmonie unter der Leitung von Alexander Mottok begleitet. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den bewährten Händen von Georg Pommer, der Leiter des Roncalli Orchesters. Musikalisches Highlight ist auch die Sopranistin Christine Gogolin. Für subtile Komik gepaart mit umwerfendem Charme sorgen Les Frères Taquin, ebenso wie Jan van Dyke und seinem Partner Frankie Boy. Für alle Freunde des Circus Roncalli gibt es ein Wiedersehen mit dem Duo Minasov und dem Jongliertalent Alan Sulc sowie der lebenden Marionette Andrey Romanowski. In luftige Höhen entführt den Betrachter das Duo Artemiev, eine ausdrucksstarke sinnliche Partnerakrobatik zeigt das vietnamesiche Duo Dinh Anh.
Sacharow Entertainment unterstützt das Projekt poetisch und phantasievoll mit Sandkünstlerin Svetlana Goncharova – Meisterschülerin von Darya Pushankina aus der Ukraine.
Mit der neuen Inszenierung möchte Roncalli an den Erfolg des vergangenen Gastspiels anknüpfen, das im vergangenen Jahr 16.000 Besucher ins restlos ausverkaufte Musical Theater lockte. Auch „Winterträume“ war im letzten Jahr extra für das Bremer Publikum zusammengestellt worden.

Freddy Sahin-Scholl ist der Supertalent 2010 Sieger

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Dezember 19, 2010  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

Heute Abend lief das Finale der RTL Show “Das Supertalent 2010″ und die Kandidaten kämpften am Abend um den Titel “Das Supertalent 2010″.

Im Supertalent Finale standen sich heute Darko Kordic, Ruddy Estevez, Thomas Lohse, Daniele Domizio, Ramona Fottner, Andrea Renzullo, Natalya Netselya, Stevie Starr, Michael Holderbusch, Bubble Beatz, Freddy Sahin-Scholl und Tobias Kramer gegenüber und kämpften um dei Titel “Das Supertalent 2010″.

Bei der Entscheidung der Supertalent 2010 Show kam Dr. Fleischhauer gegen 1.00 Uhr mit den amtlichen Ergebnissen und Moderator Marco Schreyl verkündete dann im ersten Schritt die Kandidaten die den Schritt in die Top 3 geschafft haben. Dabei gab es viele enttäuschte Gesichter.

Den Sprung in die Top 3 schafften Freddy Sahin-Scholl, Tobias Kramer und Michael Holderbusch und fieberten dem Titel “Das Supertalent 2010″ und dem Gewinn von 100.000 Euro entgegen. Die Entscheidung stand kurz bevor und die Zuschauer entschieden sich am Ende dann mit 22.84 Prozent der abgegebenen Anrufe für Freddy Sahin-Scholl.

Ruhrfestspiele 2011

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Dezember 16, 2010  |  Start_News, Theater  |  Kommentare deaktiviert

Sacharow Entertainment und “Mini-Dlin” Marionetten-Theater aus St.Petersburg inszenieren für Ruhrfestspiele 2011
Die Ruhrfestspiele sind dafür bekannt, dass sie ihre Zuschauer mit einem bunten und kaum zu übertreffenden Facettenreichtum verwöhnen. Nicht ganz so bekannt ist allerdings, dass die Ruhrfestspiele in einer sehr langen und faszinierenden Tradition wurzeln: Wegen der außergewöhnlichen Kälte des Winters 1946/47 drohte den Hamburger Theatern die Schließung, da ihnen an Kohle für die Beheizung und den Betrieb der Bühnenanlagen mangelte. Das Theatermilieu war also voll und ganz auf die Hilfe der Kohlenzechen angewiesen. Die Bergleute hatten das Risiko auf sich genommen und mehrfach Kohle illegal “vorbeigeschleust”. Mit der theatralischen Dankesgeste “revanchierten” sich die Hamburger Bühnen im Sommer 1947, als sie unter dem Motto “Kunst gegen Kohle” im Städtischen Saalbau Recklinghausen gastierten. Sehr berüchtigt ist die Rede zu den ersten Festspielen vom damaligen Hamburger Bürgermeister Max Brauer geworden: “Ich kann mir eine andere und neue Art der Festspiele vorstellen. Festspiele nicht nur für Literaten und Auserwählte, sondern Festspiele inmitten der Stätten harter Arbeit. Ja, Festspiele im Kohlenpott vor den Kumpels. Ja, Festspiele statt in Salzburg in Recklinghausen.” Seitdem hat sich viel verändert, aber ihrem ursprünglichen Wesen sind die Ruhrfestspiele treu geblieben.
Neben Klassik, Moderne und Postmoderne lassen die Ruhrfestspiele auch Realisationsraum für das Innovative: Im Festival der Uraufführungen werden alternative und hochinteressante Neuentdeckungen im eigenen Theaterzelt vorgestellt. Im Juni 2011 präsentiert Sacharow Entertainment zusammen mit “Mini-Dlin” Marionnetten-Theater das unvollendete Stück von Friedrich Schiller “Demetrius”.

Natalya Netselya im Finale von SUPERTALENT 2010

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November 28, 2010  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

Nachdem zehn Kandidaten im ersten Halbfinale von „Das Supertalent“ um den Einzug ins Finale gekämpft haben, stehen nun die ersten Finalisten fest. Während Andrea Renzullo und Sandmalerin Natalya Netselya von den Zuschauern direkt eine Runde weiter gewählt werden, bekommt Michael-Jackson-Imitator Daniele Domizio das Final-Ticket von der Jury von „Das Supertalent“.

Für ein traumhaftes erstes Halbfinale sorgt vor allem Natalya Netselya, die in wunderschönen Bildern aus Sand kleine Geschichten erzählt. Damit rührt sie nicht nur die Jury, sondern auch die Zuschauer. Denn die Kandidatin wird auf Anhieb ins Finale gewählt.

Wir gratulieren Natalya von ganzem Herzen und wünschen ihr weiter viel Erfolg!

Natalya Netselya begeistert das Publikum bei “SUPERTALENT” im RTL

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November 27, 2010  |  Start_News, blog  |  Kommentare deaktiviert

Als Natalya auf die Bühne kam, wird es wohl Vielen gleichermaßen ergangen sein, denn irgendwoher kannten wir das bereits.
Bei “Kerner” und “TV total” war auch schon mal eine Sandmalerin zu Gast. Wir wussten also, dass das sicher toll werden wird, was uns Natalya nun zeigen wird.
Und sie tat es. Zu einer wunderschönen Melodie malte sie diverse Kurzgeschichten mit Sand.
Damit auch das Publikum alles genau sehen konnte, war über dem Brett, auf dem der Sand lag, eine Kamera angebracht und so konnte das Publikum die aus Sand gemalten Bildern sehen.
Es war wirklich ganz still und die Zuschauer schauten gebannt auf die Bildschirme und am Ende applaudierten sie alle.
Die Jury fand das großartig, bis auf Sylvie, denn sie konnte sich nicht wirklich darauf einlassen, weil sie immer zum Bildschirm schauen musste, um zu sehen, was passiert und das würde ihr die Spannung nehmen.
Nichtsdestotrotz kam Natalya weiter und triitt bei der Halbfinale am 27.11.2010 auf. Wir sind gespannt, welche Geschichten sie uns erzählen wird und wünschen ihr schon mal Toj! Toj! Toj!